
Ich habe beide Seiten kennengelernt: Ich war selbst CMO – mit Verantwortung für Marke, Team und Wachstum. Und ich habe Gründer beraten, die überlegt haben,…
Ich habe beide Seiten kennengelernt:
Ich war selbst CMO – mit Verantwortung für Marke, Team und Wachstum.
Und ich habe Gründer beraten, die überlegt haben, einen CMO einzustellen, ohne genau zu wissen, was sie eigentlich brauchen.
Die Wahrheit ist: Viele Startups suchen „den CMO“, bevor sie verstanden haben, was diese Rolle leisten soll.
Und viele gute CMOs sagen „Nein“, weil sie merken, dass das Setup nicht passt.
Ein Chief Marketing Officer ist kein Luxusposten.
Er ist ein Katalysator – für Wachstum, Positionierung und strategische Klarheit.
Aber nur, wenn das Unternehmen weiß, wofür es ihn braucht.
Ich habe unzählige Gespräche mit Gründern geführt, die dachten:
„Wir brauchen jetzt jemanden, der Marketing macht.“
Meist ist das der Moment, in dem ein Produkt funktioniert, aber das Wachstum stagniert.
Das ist ein guter Zeitpunkt – aber nicht der einzige.
Ein CMO macht Sinn, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft:
Ein CMO ist kein „Head of Ads“.
Er oder sie ist die Person, die Marketing strategisch mit Business-Zielen verbindet.
Mein Tipp:
Wenn du noch selbst in Kampagnen denkst, bist du zu früh.
Wenn du dich fragst, warum Kampagnen wirken – oder nicht –, dann ist es Zeit, über einen CMO nachzudenken.
Die größte Fehlannahme:
Man sucht den CMO, der „alles kann“.
Performance, Branding, Kommunikation, Daten, Strategie, Führung – am besten alles in einer Person.
Aber der perfekte Allrounder ist eine Illusion.
Ich empfehle, die Suche nach CMO-Typen zu unterscheiden:
Praxis-Erkenntnis:
Die meisten Fehler passieren, wenn Gründer den falschen CMO-Typ einstellen – weil sie selbst nicht wissen, welchen sie brauchen.
Ein CMO-Prozess darf kein Standard-Recruiting sein.
Du suchst keinen Angestellten, sondern jemanden, der dein Unternehmen mitgestaltet.
So würde ich den Prozess strukturieren:
Bevor du suchst, musst du wissen, was du suchst.
Ein erfahrener CMO wird genau diese Fragen stellen – und absagen, wenn du keine Antworten hast.
Hier geht es nicht um HR-Fragen, sondern um Denkweise:
Beispiel-Fragen für Gründer:
Praxis-Tipp:
Gute CMOs lieben solche Fragen – weil sie über Denken, nicht Titel sprechen.
Bitte kein Testprojekt wie bei einem Junior.
Ein CMO zeigt Strategie, nicht Pixel-Design.
Lass ihn oder sie ein Thema vorbereiten, z. B.:
„Wie würdest du unser Produkt in 6 Monaten im Markt sichtbar machen?“
Wichtig: Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um Herangehensweise.
Wie denkt die Person? Wie strukturiert sie Probleme? Wie bezieht sie das Team mit ein?
CMOs führen Teams – und prägen Kultur.
Teste also, wie sie mit Menschen sprechen.
Ich lade bei solchen Gesprächen immer zwei Teammitglieder mit dazu – z. B. den Head of Performance und den Content Lead.
Wenn der CMO sie inspiriert, ist das ein gutes Zeichen.
Wenn er sie einschüchtert, ist es das falsche Match.
Hier ist eine Auswahl an Fragen, die in meinen Gesprächen immer den Unterschied gemacht haben:
Strategie & Haltung
Führung & Team
Operative Kompetenz
Unternehmensfit
Praxis-Tipp:
Die besten Antworten erkennst du daran, dass sie konkret und kontextbezogen sind.
Ein CMO, der über Frameworks redet, aber keine Beispiele nennt, hat selten operativ gearbeitet.
Gute CMOs sitzen nicht auf Jobbörsen.
Sie arbeiten – und werden angesprochen.
Meine Erfahrung zeigt: Die besten Kandidaten kommen über drei Wege:
Headhunter / Executive Search
→ Gut für Senior-Positionen, aber teuer (20–30 % des Jahresgehalts).
Vorteil: Sie filtern vor, prüfen Motivation & Verfügbarkeit.
Nachteil: Sie verkaufen Kandidaten oft wie Produkte.
Netzwerk & Empfehlungen
→ Meiner Erfahrung nach die erfolgreichste Methode.
Gute CMOs kennen andere gute CMOs.
Wenn du aktiv auf LinkedIn bist, wirst du gefunden.
LinkedIn & persönliche Ansprache
→ Direkte Kontaktaufnahme über InMail oder Content.
Funktioniert besonders, wenn du als Gründer sichtbar bist.
Praxis-Tipp:
Ein CMO, der sich für dein Unternehmen interessiert, hat dich längst gegoogelt.
Wenn deine Marke online schwach wirkt, wird’s schwierig – also mach dich sichtbar, bevor du suchst.
Ich habe mit beiden Varianten gearbeitet – und beide haben ihre Berechtigung.
Headhunter sind sinnvoll, wenn:
Selbst suchen ist besser, wenn:
Mein Fazit:
Ich würde beim ersten CMO eher selbst suchen.
Du lernst unglaublich viel über den Markt, über Gehälter, über Mindsets.
Beim zweiten oder dritten kann ein Headhunter helfen, schneller zu skalieren.
Viele Gründer vergessen: Nicht nur sie wählen den CMO – der CMO wählt auch sie.
Ein erfahrener CMO will wissen,
Praxis-Tipp:
Bereite ein Pitchdeck für den CMO vor.
So, wie du es für Investoren tun würdest:
Vision, Produkt, Zielgruppen, aktuelle Herausforderungen, was du dir vom CMO erwartest.
Zeig, dass du die Rolle ernst nimmst – das unterscheidet dich von 90 % der Startups.
Ich weiß, das ist oft der heikle Punkt.
Aber hier gilt eine einfache Wahrheit:
„Ein guter CMO holt sein Gehalt wieder rein – und zwar mehrfach.“
CMOs beeinflussen direkt:
Wenn du für einen CMO 150.000 € zahlst, der 1 Mio € Umsatzwachstum bringt, ist das keine Ausgabe – das ist ein Investment mit Rendite.
Praxis-Tipp:
Vermeide starre Gehaltsverhandlungen.
Arbeite lieber mit Bonusmodellen auf Basis von KPIs (z. B. Umsatz, ROI, Leads).
Das motiviert, ohne Druck zu erzeugen.
Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird.
Und meine Antwort lautet: Es kommt auf die Phase an.
Wenn du gerade wächst, aber noch kein Marketingteam hast, kann es Sinn machen, zuerst den CMO einzustellen.
Ein erfahrener CMO kann das Team aufbauen, Rollen definieren, Prozesse strukturieren und externe Partner führen.
Wenn du aber bereits ein operatives Team hast, aber keine strategische Richtung,
dann brauchst du einen CMO als Leader, der Orientierung bringt.
Praxis-Tipp:
Ein CMO ohne Ressourcen kann nicht liefern.
Ein Team ohne Führung läuft sich tot.
Die Wahrheit liegt dazwischen:
Stell zuerst den CMO ein – aber gib ihm Budget, um sein Team aufzubauen.
Einen CMO einzustellen bedeutet, Verantwortung zu teilen.
Du holst jemanden ins Unternehmen, der nicht nur Marketing, sondern Wachstum denkt.
Der das Produkt, den Markt und den Kunden verbindet.
Ich habe erlebt, wie stark sich Unternehmen verändern, wenn sie den richtigen CMO finden.
Und ich habe gesehen, wie teuer es werden kann, wenn sie den falschen einstellen.
Darum mein Fazit:
„Der richtige CMO kostet Geld. Der falsche kostet Zeit. Und Zeit ist im Startup immer teurer.“
Wenn du die Rolle klar definierst, den Prozess sauber aufsetzt und offen in den Dialog gehst,
findest du den Menschen, der nicht nur Kampagnen führt – sondern dein Unternehmen nach vorn bringt.
Wenn du wissen willst, wie du den richtigen Zeitpunkt und die passende Strategie findest, um einen CMO einzustellen,
melde dich gern für ein unverbindliches Beratungsgespräch
– ich helfe dir, den Prozess strategisch und pragmatisch aufzusetzen.
Agile Marketing Führung funktioniert, wenn du sie verstehst, nicht wenn du sie einführst.
Sie ist kein Tool, sondern eine Denkweise.
Ich habe erlebt, wie Teams durch agile Methoden wachsen – in Verantwortung, Motivation und Kreativität.
Ich habe aber auch gesehen, wie sie scheitern, wenn Struktur und Haltung fehlen.
Deshalb mein Fazit:
„Agilität ist kein Ziel – sie ist ein Verhalten.“
Und wer Marketing führen will, das wirklich wirkt,
braucht heute beides: Strategie und Anpassungsfähigkeit.
Wenn du wissen willst, wie du agile Prinzipien in dein Marketing-Team integrieren kannst,
melde dich gern für ein unverbindliches Beratungsgespräch
– ich zeige dir, wie du den Spagat zwischen Führung und Freiheit meisterst.
Ich habe in den letzten 15 Jahren zahlreiche Gründer bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Branding- und Marketingstrategie begleitet – von der Seed-Phase bis zum Exit. Wenn du dir Unterstützung wünschst – als Sparringspartner, Coach oder operativer Mitdenker – dann melde dich gern.
In einem kurzen, unverbindlichen Gespräch schauen wir uns dein Thema konkret an.
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