
Wenn ich ein neues Projekt starte, beginne ich fast nie mit der Zielgruppe. Ich beginne mit dem Markt. Und damit meine ich nicht: Zahlen, Marktanteile oder…
Wenn ich ein neues Projekt starte, beginne ich fast nie mit der Zielgruppe. Ich beginne mit dem Markt. Und damit meine ich nicht: Zahlen, Marktanteile oder Studien. Ich meine: Menschen, Marken und Mechanismen.
Eine gute Wettbewerbsanalyse ist kein Excel-Dokument, sondern eine Art Detektivarbeit. Sie zeigt, wo deine Mitbewerber stark sind – und wo sie blind sind. Sie deckt Muster auf, die du nutzen kannst, um dich klarer zu positionieren. Und sie hilft dir, nicht zu kopieren, sondern dich abzugrenzen.
Ich habe über die Jahre ein System entwickelt, das ich in jedem Branding-, Funnel- oder Produktprojekt anwende – egal, ob für Startups oder Mittelstand. Und genau dieses System will ich hier Schritt für Schritt erklären.
Viele Unternehmen wissen, was sie machen.
Aber kaum eines weiß, was der Wettbewerb besser macht – oder schlechter.
Eine saubere Wettbewerbsanalyse zeigt dir,
Ich sehe sie nicht als Pflichtaufgabe, sondern als Strategie-Booster.
Denn wer versteht, wie andere überzeugen, kann sein eigenes Marketing präziser steuern.
Praxis-Tipp:
Wenn du in einer Branche arbeitest, die gesättigt ist (z. B. Coaching, SaaS, Beratung, Immobilien), ist die Wettbewerbsanalyse oft dein stärkstes Werkzeug – weil Differenzierung dort wichtiger ist als Innovation.
Ich arbeite in fünf Phasen – klar strukturiert, aber flexibel genug, um sie auf jedes Projekt anzuwenden.
Bevor du analysieren kannst, musst du wissen, wen du eigentlich analysierst.
Ich unterscheide hier immer zwischen drei Arten von Wettbewerbern:
Tools für die Identifikation:
Jetzt geht’s an die Zahlen.
Ich will wissen: Wie stark sind meine Wettbewerber online sichtbar – und warum?
Ich nutze hier meist folgende Tools:
Ich achte besonders auf:
Praxis-Tipp:
Wenn du siehst, dass Wettbewerber viel in Display oder Social investieren, aber ihre SEO-Sichtbarkeit niedrig ist, weißt du, wo deine Lücke liegt.
In einem kurzen, unverbindlichen Gespräch schauen wir uns dein Thema konkret an.
Projekt besprechen →Hier wird es spannend.
Ich gehe auf die Websites, Social-Media-Profile und Ads meiner Wettbewerber und analysiere ihre Markensprache.
Ich frage mich:
Praxis-Tipp:
Ich screenshotte Headlines, Slogans und USP-Passagen und lege sie nebeneinander in ein Miro-Board.
So erkennst du visuell, wer wofür steht – und wo alle das Gleiche sagen.
Typisches Ergebnis:
80 % der Anbieter sagen „individuell“, „maßgeschneidert“, „innovativ“.
Das ist kein Vorteil – das ist Standard.
Hier kannst du dich abheben, indem du konkret wirst: „Wir helfen Coaches, in 6 Monaten ihre ersten 10 Kunden zu gewinnen“ ist stärker als „Wir bringen dich weiter“.
Eine Wettbewerbsanalyse ist nicht komplett, wenn du nur Websites ansiehst.
Ich gehe tiefer – in Content, Frequenz, Formate und Engagement.
Ich nutze:
Ich beobachte:
Praxis-Tipp:
Notiere, wo Wettbewerber Themen nur anreißen.
Das sind deine Content-Chancen.
Beispiel: Wenn niemand im Markt über Preise oder Fehler spricht – tu du es.
Hier schaue ich mir den „Maschinenraum“ an.
Ich klicke mich durch ihre Funnels, Ads, Landingpages und Registrierungsprozesse.
Ich will wissen:
Praxis-Tipp:
Melde dich ruhig für Newsletter oder Freebies an.
Analysiere, wie der Funnel weitergeht – welche E-Mails kommen, welche Hooks, welche Timings.
Gerade im SaaS- und Coaching-Markt siehst du daran, wie professionell jemand wirklich arbeitet.
Ich sehe die Wettbewerbsanalyse nicht als Konkurrenzvergleich, sondern als Inspirationsquelle.
Du lernst nicht nur, was andere tun – du lernst, was sie nicht tun.
Aus den Ergebnissen ziehe ich in der Regel vier strategische Outputs:
Praxisbeispiel:
In einem Projekt für einen HR-Dienstleister zeigte die Wettbewerbsanalyse,
dass 90 % der Konkurrenten kaum Testimonials oder Case Studies nutzten.
Wir bauten systematisch Fallbeispiele auf.
Ich habe über die Jahre viel getestet, aber diese Tools sind mein Standard-Setup:
Pro-Tipp:
Baue dir ein „Competitor Dashboard“ in Notion oder Sheets.
Einmal sauber angelegt, kannst du es vierteljährlich aktualisieren – in 15 Minuten.
Ich empfehle:
Denn Märkte bewegen sich schnell.
Was heute funktioniert, ist morgen Standard.
Nur wer regelmäßig beobachtet, bleibt relevant.
Eine Wettbewerbsanalyse hat nichts mit Nachmachen zu tun.
Sie hilft dir, klarer zu sehen, wer du bist – weil du erkennst, was andere nicht sind.
Ich sage es oft in Workshops:
„Du baust keine Marke gegen den Wettbewerb auf – du baust sie trotz des Wettbewerbs auf.“
Wenn du weißt, wie dein Markt kommuniziert, kannst du deine Botschaft bewusst anders setzen.
Das ist der Punkt, an dem Strategie zur Identität wird.
Wenn du wissen willst, wie du eine professionelle Wettbewerbsanalyse aufsetzt und daraus eine Positionierungsstrategie ableitest,
melde dich gern für ein unverbindliches Beratungsgespräch
– ich zeige dir, wie du aus Beobachtung Handlung machst.
Ich habe in den letzten 15 Jahren zahlreiche Gründer bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Branding- und Marketingstrategie begleitet – von der Seed-Phase bis zum Exit. Wenn du dir Unterstützung wünschst – als Sparringspartner, Coach oder operativer Mitdenker – dann melde dich gern.
In einem kurzen, unverbindlichen Gespräch schauen wir uns dein Thema konkret an.
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